Broschur, 256 Seiten, Vittorio Klostermann Verlag, 2015, ISBN 978-3465042457
Heidegger, die Juden, noch einmal
Herausgegeben von Peter Trawny und Andrew J. Mitchell
Heidegger Forum 11
Ende Oktober 2014 organisierte das Martin-Heidegger-Institut in Wuppertal die erste internationale Tagung über Heideggers "Schwarze Hefte" in Deutschland. Im Frühjahr desselben Jahres hatte die Veröffentlichung der "Überlegungen", der ersten Reihe der "Schwarzen Hefte", gezeigt, dass Heidegger zwischen 1938 und 1941 in seinen Aufzeichnungen antisemitische Gedanken auftreten lässt. Es war und ist die Frage, welche Motive den Philosophen dabei leiteten. Wie sind jene Äußerungen zu verstehen? Wie weit betreffen sie Heideggers Denken überhaupt? Der Band versammelt die Resultate dieser Tagung.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Siglen-Verzeichnis
Jean-Luc Nancy: Heideggers Banalität
Christian Sommer: Heidegger, politische Theologie
Donatella Di Cesare: Das Sein und der Jude. Heideggers metaphysischer Antisemitismus
Françoise Dastur: Y a-t-il une « essence » de l’antisémitisme ?
Danielle Cohen-Levinas: Un exister païen. Heidegger, Rosenzweig, Levinas
Marcia Sá Cavalcante Schuback: Heidegger, die Juden, Heute
Ángel Xolocotzi: Die geschichtslose Berechenbarkeit. Heidegger und die subjektive Interpretation des Judentums
Andrew J. Mitchell: Die Politik des Geistes und die SelbstZerstörung des zukünftigen Staates. Heideggers Rektorat in den „Schwarzen Heften“
Florian Grosser: Selbstheit, Andersheit und die ,Möglichkeit des elementalen Bösen‘. Levinas’ Heidegger-Kritik im Licht der „Schwarzen Hefte“
Alain David: „Die Abwesenheit von Antisemitismus genügt keineswegs.“
Peter Trawny: Celan und Heidegger. Noch einmal
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